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15.10.2021 09:00

Die EEG-Umlage 2022 sinkt erheblich auf 3,7 ct/kWh

Übertragungsnetzbetreiber veröffentlichen Höhe der EEG-Umlage für 2022
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© DOC RABE Media / Fotolia

Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben heute Vormittag auf ihrer gemeinsamen Internetplattform die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2022 bekannt gegeben.

Die EEG-Umlage sinkt 2022 auf 3,723 ct/kWh. Damit tritt eine Senkung um 2,777 ct/kWh ein und damit eine Verringerung um knapp die Hälfte gegenüber dem Vorjahr (6,500 ct/kWh).

Als Hauptgründe für die Reduzierung wird das hohe Niveau der Börsenstrompreise und der daraus entstandene hohe EEG-Kontostand zum 30.09.2021 sowie der Zuschuss aus den CO2-Einnahmen angegeben. Laut der Pressemitteilung der Übertragungsnetzbetreiber werde der Überschuss auf dem EEG-Konto bei der Berechnung des Umlagebetrages vollständig berücksichtigt und führe zu einer Reduzierung der EEG-Umlage um etwa 1,3 ct/kWh. Der Zuschuss aus den CO2-Einnahmen belaufe sich auf 3,25 Milliarden Euro und senke die Umlage um ca. 0,934 ct/kWh.

Ein weiterer Faktor stellt der Abzugsbetrag nach § 53 Abs. 2 EEG für ausgeförderte Anlagen dar. Dieser wurde für das Jahr 2022 erstmalig veröffentlicht und beläuft sich auf 0,184 ct/kWh. Dieser Betrag wird für ausgeförderte Anlagen, deren reguläre 20-jährige Förderung beendet ist und die nicht anderweitig direktvermarktet werden, von der Einspeisevergütung abgezogen.

Autor: Pia Weber (RGC)

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